Die Geschichte der Schützenvereine
Der Ursprung des Schützenwesens liegt mehr als 1000 Jahre zurück.
Bereits im Jahr 955 wurden niedersächsische Bogenschützen eingesetzt.
Otto der Große brauchte sie zu kriegerischen Zwecken. Hier war es
der Feldzug gegen die Wenden. Auch in den nachfolgenden Jahrhunderten blieben
Pfeil und Bogen bzw. die Armbrust bedeutsam, insbesondere bei der Verteidigung
von Städten. So bildeten sich Gilden heraus, die die militärische
Ausbildung der Einwohner übernahmen.
Satzungen regelten, unter welchen Bedingungen die Bürger in die Vereine
eintreten konnten, die regelmäßige Abhaltung von Schießübungen,
die Überprüfung der Waffen sowie den Höhepunkt des Jahres: die
Durchführung des Schützenfestes.
Auch in unserer Region gibt es alte Schützengilden oder Schützengesellschaften.
Die Allgemeine Schützengesellschaft der Stadt Lüneburg geht zurück
auf das Jahr 1387.
Des weiteren waren Vorschriften zum moralischen Verhalten vorgegeben, wie beispielsweise das Verbot der Gotteslästerung, des Zankens, des Fluchens, des Schlagens. Verboten waren auch das Würfeln und das Kartenspielen. Verstöße wurden mit Bier - oder Geldstrafen geahndet. Darüber hinaus erfüllten die Schützengesellschaften auch religiöse Funktionen. Sie begleiteten die verstorbenen Mitglieder zu ihrer Ruhestätte. Es war Sitte, daß die jungen Schützen den Sarg trugen. Bei Prozessionen stellte die Schützengesellschaft die Ehren- bzw. die Schutzwache. Als Patron der Schützen gilt der heilige Sebastian.
Seit dem 17. Jahrhundert benutzte man zunehmend Feuerwaffen - natürlich auch bei Wettkämpfen. Sieger war der Schütze mit der höchsten Trefferzahl, zuweilen auch der mit dem besten Schuß. Anfänglich wurde auf einen nachgebildeten Vogel geschossen, dieser Tradition folgte der Schuß auf die Scheibe. Nach der Verteilung der Preise folgte ein geselliges Zusammensein. Wegen der militärischen Bedeutung förderten die Ratsherren der Städte die Schützenvereine und statteten sie gelegentlich mit Land aus oder unterstützten sie beim Bau eigener Schützenhöfe.
Der durch die Weiterentwicklung der Militärtechnik bedingte Niedergang der Schützengesellschaften wurde im 19. Jahrhundert abgefangen durch die neue Organisationsform der Vereine. Die Gründung des Deutschen Schützenbundes 1861 in Gotha war Ausdruck einer national verstandenen Wehrbereitschaft.
Nach den katastrophalen Erfahrungen der beiden Weltkriege verstand man
es, in den 50er Jahren den ideologischen Ballast abzustreifen und sich lediglich
auf Brauchtum und Tradition zu besinnen.
Der rund 140 Jahre alte Deutsche Schützenbund zählt ca. 1,6 Millionen
Mitglieder. Bei so viel Zulauf kommt natürlich auch der eigentliche Schießsport
nicht zu kurz. Die Erfolge auf Vereins-, Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene
sprechen jedenfalls für sich. Selbst bei Weltmeisterschaften und Olympischen
Spielen stehen deutsche Schützen immer ganz oben.
Der Schützenverein Deutsch Evern ist einer von mehr als 2700 niedersächsischen
Vereinen. Das Schützenwesen spielt speziell in diesem Bundesland eine herausragende
Rolle. Bezeichnend ist, daß das größte Schützenfest
der Welt in Hannover gefeiert wird.
Aber was wäre das größte Fest, wenn es nicht die vielen kleinen
gäbe? Auf diese Weise könnte man, da alle ihr eigenes Datum
bevorzugen, zwischen Mai und Oktober von einem Fest zum anderen ziehen und hätte,
allein in Niedersachsen, immer noch nicht alle erlebt.
Im Gegensatz zur Tradition des Schützenvereins vor dem Ersten Weltkriege,
als innerhalb der bestehenden Schützengilden mit großkalibrigen Militärwaffen
geschossen wurde, hatte der "Versailler Vertrag" nach dem 1. Weltkrieg
dem Deutschen Volke das Schießen mit solchen Waffen verboten. Infolgedessen
entstanden in Deutschland überall Kleinkaliber-Schießvereine, da
man nicht bereit war, das Schießen selbst aufzugeben.
So wurde auch in Deutsch Evern ein Schützenverein im März 1924 im
"Gasthaus Niedersachsen" unter dem Namen "Kleinkaliber-Schießverein
Deutsch Evern" gegründet. Dem Verein traten zunächst 14 Schützen
bei, zu denen Hermann Bohlmann und Gottfried Hesebeck gehörten; sie waren
auch 1974, im Jahre des 50-jährigen Vereinsjubiläums, noch Vereinsmitglieder.

Hermann Bohlmann (m) im Kreise der Sportschützen,
Photo: Schmidt
Der Schießbetrieb begann mit drei Kleinkaliber-Gewehren. Die Waffen
wurden durch Zusammenarbeit mit der Fa. G. Höffgen, Lüneburg, in den
ersten Jahren leihweise zur Verfügung gestellt. Später hat sich der
Verein dem späteren Bezirks-Schützenpräsidenten Willi Karl aus
Lüneburg zugewandt. Dieser war auch für die Annahme und Weiterleitung
der Anträge auf Verleihung von Schießnadeln und anderen Auszeichnungen
zuständig. Eine einheitliche Schützenuniform gab es damals noch nicht.
Man trug - so weit möglich - "Bratrock" und Zylinder.
Das Eröffnungsschießen fand unter reger Beteiligung der Dorfbevölkerung
statt. Auch ein Veteran aus den Kriegen von 1866 und 1870/71, der damals schon
fast 80-jährige Hofbesitzer Hermann Heitmann, nahm an dem Schießen
noch aktiv teil!
Beim Schützenfest 1924 wurde Karl Sander der erste Schützenkönig
des Vereins. In der Vereinschronik heißt es dazu :
„Zur würdigen Feier wurde ein Umzug durch das Dorf veranstaltet“.
Nachdem in der ersten Zeit vorübergehend auf einem Grundstück
in der Nähe des früheren Bahnhofs geschossen werden mußte,
konnte dann auf einem von Plantagenbesitzer Georg Soltwedel zur Verfügung
gestellten Gelände zwischen der heutigen Theodor Storm - und Gebr.Grimm-Straße
in Eigenleistung eine Anlage mit 4 Kleinkaliber (KK)- Ständen aufgebaut
werden. Auf dieser wurde der Schießbetrieb bis 1927 durchgeführt.
Nach 1927 wurde, wiederum in Eigenleistung, ein neuer provisorischer - aber
den damaligen Anforderungen entsprechender - Schießstand auf dem Grundstück
der Schützenwirtin Wilhelmine Wulf in der Dorfstraße angelegt.
Um die Pflege und Förderung des Schießsportes hat sich in den ersten
Jahren der damalige - oben schon erwähnte - Oberlandjäger oder
"Gendarm", wie man sagte, Jakob Weiland verdient gemacht. Ebenso hat
sich der Lehrer Paul Gerkens für die Betreuung und Ausbildung der Jungschützen
eingesetzt.
Aufgrund hervorragender Schießergebnisse konnten bereits in den Anfangsjahren
gute Plazierungen erreicht werden Der Verein konnte schon 1928 den Gaumeister
- Titel im Verband der KK-Schützenvereine Gau Lüneburg-Nord erringen.
Jungschütze Hermann Bohlmann, 1930 selbst Schützenkönig, wurde
Meister aller Jungschützen. Bohlmann ist später der "Ehrenbrief
des Norddeutschen Schützenbundes" für seine langjährige
Mitarbeit im Schützenwesen (u.a. 30-jährige Mitgliedschaft im Vorstand)
verliehen worden. Außerdem hat er schon frühzeitig die Schießmeisterprüfung
bestanden. Bohlmann erzählt, daß er schon als Schuljunge erste Erfahrungen
im Schießen mit großkalibrigen Waffen gesammelt hat.

Urkunde aus dem Jahre 1929
Im Jahre 1930 wurde eine Mannschaft des Vereins in Lüneburg Reichssieger im Schießen und errang die "Hindenburg-Wander-Plakette". Zu der Mannschaft gehörten Jakob Weiland, Hans Michaelis, Hermann Schröder, Hermann Rieckmann und Hermann Bohlmann.
Während des nationalsozialistischen Regimes (1933-1945) vermochten
es die einzelnen Vereine, trotz der Behinderung durch das totalitäre System
ihre Eigenständigkeit zu wahren.
Jubiläumsschützenkönig 1934 wurde Friedrich Fasse Sen., der 1944
im 2. Weltkrieg durch einen britischen Jagdflieger den Tod fand.

Schießübungen 1935 mit Jakob Weiland (in Uniform)
Photo: Mark McKenzie
Mit der Auflösung der Schützenvereine und deren Verbände am 01. Januar 1937 verliefen die Geschehnisse bis 1945 ausschließlich nach den Vorgaben der NSDAP.

Erich Isermann Schützenkönig 1937
Photo: Fam Isermann
Nach dem letzten Schützenfest 1940 ruhte das Vereinsleben während
des 2. Weltkrieges. Günther Höbermann war damals letzter Schützenkönig
geworden.
Auch unter den Mitgliedern des KK-Schießvereins Deutsch Evern forderte
der Krieg 7 Opfer.
Nach dem zweiten Weltkrieg galt es zunächst besatzungsrechtliche
Schwierigkeiten zu überwinden, dann jedoch lebte das Schützenwesen
wieder auf, wobei sich zeigte, in welchem Maße in Jahrhunderten gewachsene
Überlieferungen auch in unserer Zeit noch wirksam sind.
In seinen Statuten sagten die Gründer des Deutschen Schützenbundes
ganz klar, was sie eigentlich wollten: "Hebung der Wehrfähigkeit des
deutschen Volkes". Dieser Gedanke mußte den Siegemächten nach
dem Zweiten Weltkrieg immer noch unerträglich erschienen sein, den sie
verboten alle Schützenvereine. Nach einer Proklamation Nr. 2 des Kontrollrates
vom 20. September 1945 und dem Kontrollratsgesetz Nr. 8 vom 30. November 1945
wurden alle Vereine, Verbände und Gruppen welche das Ziel hatten, die deutschen
militärischen Traditionen aufrechtzuerhalten, verboten und aufgelöst.
In Schützenkreisen war es aber sehr umstritten, ob Schützenvereine
überhaupt unter das Verbot fallen würden. Im Jahre 1948 vertrat das
Bayerische Staatsministerium des Inneren die Auffassung, das Verbot gelte nur
für Schützenvereine, die das Schießen mit "neuzeitlichen
Waffen" betreiben. Nach und nach lockerte die Besatzungsmacht ihre Verbote.
Die kleinkalibrigen Kugel- und Zimmerstutzen galten nicht mehr als Kriegswaffen,
denn sie konnten weder in der Ladeweise noch in der Herstellungsart oder ihrer
Wirkungsweise mit einer Militärwaffe verglichen werden. Nach 1948 bekam
das Schützenwesen ein wenig Aufwind. Der erste Schritt der Besatzungsbehörden
war, daß man den sich neu formierenden Schützengesellschaften die
Ausübung des Schießsports mit Luftgewehren erlaubte, die allerdings
einen glatten Lauf haben mußten. Über diese Entscheidung war man
nun in Schützenkreisen tief deprimiert. Mit einem Luftgewehr konnte man
sich damals ein Schießen nicht vorstellen. Damals hielt es niemand für
möglich, daß das Luftgewehr einmal wettkampftauglich werde. Die Sportwaffenhersteller
nahmen die Herausforderung an und entwickelten das Luftgewehr zum Sportgerät
Nr. 1 der Schützenvereine und es hat bis heute diese Stellung nicht nur
halten sonder weiter ausbauen können. Das Luftgewehr war ausschlaggebend
dafür, daß sich der Schießsport in Bayern und besonders im
Wittelsbacher Land zu einem echten Volkssport entwickelte.
Erst 1954, als in der heutigen Bundesrepublik Deutschland das Schützenwesen wieder auflebte, wurde am 10. Juli in unserer Gemeinde durch Initiative des Polizeihauptwachtmeisters Rudolf Borth (verstorben am 22.08.1966) der frühere Kleinkaliber-Schießverein mit dem neuen Vereinsnamen "Schützenverein Deutsch Evern e.V." wiedergegründet. Er gehört dem Nordwestdeutschen Schützenbund im "Deutschen Schützenbund" (DSB) an.

Hermann Schröder
Vereinsvorsitzender vor dem 2. Weltkrieg und
Wiederbegründer 1954
Deutsch Evern den 10.7.1954
In der heute im Gasthaus Niedersachsen einberufenen Zusammenkunft erklären
sich alle Anwesenden für die Gründung eines Schießvereins in
Deutsch Evern einverstanden und erklären durch die nachfolgende Unterschrift
ihren Eintritt zu diesem Verein.
Es wurde weiter beschlossen von allen Gründungsmitgliedern über 18
Jahren ein Eintrittsgeld von 5.00 DM und von Jungschützen von 2.50
DM zu erheben. Jeder der sich bis zum 31.7.54 in dieser Liste erklärt,
gilt als Gründungsmitglied. Für später eintretende Mitglieder
soll das doppelte Eintrittsgeld erhoben werden.
Ein vorläufiger Vorstand wurde wie folgt gewählt.
1. Vorsitzender : Hermann Schröder
2. Vorsitzender : Hermann Bohlmann
Kassenführer : Heinz Wendt
Schriftführer : Rudolf Borth
Der vorläufige Vorstand übernimmt die weiteren Organisationsarbeiten
und beruft Anfang August die erste Hauptversammlung ein.
In der ersten Hauptversammlung am 21.08.1954 wurde der Landwirt August
Pröhl zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er hatte dieses Amt auch im Jubiläumsjahr
1974 noch immer und schied erst 1976 aus Gesundheitsgründen aus. Auch seinem
Wirken hat der Verein viel zu verdanken.
August Pröhl, der aufgrund seines rechtschaffenen und hilfsbereiten Wesens
sich in der Gemeinde großer und allgemeiner Achtung und Anerkennung erfreute,
hat es immer verstanden, mit Geduld und Energie die Belange des Vereins
zu fördern. Nach dem 2. Weltkriege mußte dieser praktisch von vorn
beginnen. Einerseits waren alle Sportwaffen verlorengegangen, anderseits durfte
in der Anfangszeit nur mit Luftgewehren geschossen werden. So wurde mit 2 neuen
Luftbüchsen begonnen.
Im Jahre der Vereins-Wiedergründung fand noch kein Schützenfest statt,
dafür aber Vereinsmeisterschaften als Wiederbegründungsfest am 19.09.1954.
Vereinsmeister wurde Ewald Lühr. Es wurde beschlossen, das Schützenfest
künftig wieder alljährlich durchzuführen. Im Jahre 1954 wird
auch die Königskette gefertigt. Auf ihr ist von der Vereinsgründung
an jeder Schützenkönig mit Name und Jahr auf einem Kettenglied verewigt.
Früher hatten die Könige lediglich den Königsorden erhalten.
Als Uniform wählten die Schützen schwarze Hose und eine leichte grüngraue
Uniformjacke, im Vereinsjargon auch liebevoll “Heuwenderjacke” genannt. Erst
später setzte sich die heute einheitlich grüne Jacke durch. Die Damen
trugen zunächst grünen Rock und weiße Bluse.
Pfingsten 1955 wurde der neue Kleinkaliber-Schießstand auf dem Grundstück
des Gastwirtes Otto Böhlck, heute Dorfstraße 28, mit einem Preisschießen
und Preiskegeln auf der benachbarten Kegelbahn eingeweiht. Der Schießstand
war nach den neuesten Stand erbaut. Scheibenzuganlagen für die 50 m KK-Bahn
gab es noch nicht. Unterhalb der Schießscheiben gab es die Anzeigerdeckung,
wo die Anzeiger, meist Jugendliche, standen. Sie zeigten die Lage des Treffers
und die Ringzahl an. Gewertet wurde beim Preisschießen nicht wie heute
üblich der Teiler, also die Treffgenauigkeit, sondern die Ringzahl.

Klubraum im Haus Böhlck
Vom 2. bis zum 4. September 1955 fand das erste Schützenfest nach
dem Kriege statt. Es gelang dem Schützenverein, dieses Fest zu einem großen
Ereignis zu gestalten. Als Auftakt fand am Freitagabend ein Laternenumzug der
Schulkinder statt, der von Schulleiter Baumgarten vorbildlich organisiert war.
An der Spitze marschierte das Trommler- und Pfeifferkorps der freiwilligen Feuerwehr
unter der Leitung von Tambourmajor August Pröhl. Am Sonnabend, dem 3.9.
sammelten sich die Schützen um 13.00 Uhr beim Schützenwirt Paul Elvers.
Unter klingendem Spiel der Kapelle Barner marschierte man zum Schützenwirt
Otto Böhlck, wo auf dem neuen Schießstand auf 5 Kleinkaliber- und
Luftgewehrständen ein pausenloses Scharfschießen begann. Ging es
doch um die erste Königswürde für Schützen und Jungschützen
nach dem Kriege. Mit großer Spannung wartete man auf die Proklamation.
Dann war es soweit. Jürgen Schröder errang im heißen Kampf die
Königswürde und wurde als “Jürgen I” proklamiert. Seine
Majestät ernannte Gerhard Gerkens, einen der besten Schützen des Vereins,
zu seinem Adjutanten. Den zweitbesten Schuß gab Fritz Seidenberg
ab, der damit I. Ritter wurde. Zum Jungschützenkönig wurde Hans Bohlmann
proklamiert. Die Majestäten wurden anschließend unter Vorantritt
des Trommler- und Pfeifferkorps und der Kapelle Barner durch den festlich geschmückten
Ort in ihre Wohnungen geleitet. Dem großen Königsball, der stark
besucht war, folgte nach dem großen Wecken am Sonntagmorgen das traditionelle
Katerfrühstück, welches Schützenwirt Paul Elvers trefflich zubereitet
hatte. Während die Schützen nach dem mittäglichen Ausmarsch eifrig
um eine große Anzahl wertvoller Preise schossen, kamen auch die Kinder
auf dem Festplatz mit Belustigungen aller Art zu ihrem Recht. Die Schützenvereine
von Wendisch Evern, Bienenbüttel, Reinstorf, Oedeme, Hagen, Echem, Bardowick,
Barendorf und Lüneburg bekundeten durch die Entsendung von Abordnungen
ihre Verbundenheit mit dem Schützenverein Deutsch-Evern. Nach einem reibungslosen
Verlauf können unsere Schützen behaupten, daß ihr erstes Schützenfest
nach dem Kriege zu einem großen Erfolg wurde.
Auch heute noch findet das Schützenfest am ersten Wochenende im September
statt
Ein besonderes Ereignis in der Vereinsgeschichte war natürlich die
Fahnenweihe und -übergabe am 20.05.1956 unter den malerischen Eichen auf
dem Hof Burmester.
Die Fahne ist auch heute noch nach einer gründlichen Erneuerung in Gebrauch
und wird jedes Jahr beim Festumzug getragen.

Fahnenweihe, Photo I. Quensel
Erster Fahnenträger wurde der unvergessene, am 02.06.64 im Alter von nur 35 Jahren nach kurzer Krankheit leider viel zu früh verstorbene Schützenbruder Erhard Mertens.

Antreten bei der Fahnenweihe
Zu dieser schönen Maienzeit geschah ein Wunder in der Lüneburger
Ländlichkeit. Inmitten der damaligen männlichen Schützenwelt
ward eine Damenabteilung aus der Taufe gehoben.
Margret Bohlmann, Erika Hesebeck, Monika Bombitzki, Käthe Schmidt, Ingrid
Seidenberg und Rosi Seidenberg waren die Damen der ersten Stunde. Leicht hatten
es die Damen nicht, doch mit Charme, Witz und guten Leistungen rückten
sie bald in den Mittelpunkt. Am 11.01.1958 wurde die Aufstellung einer Damenmannschaft
beschlossen. Auch sportliche Erfolge stellten sich bald ein: Bei den Bezirksmeisterschaften
1958 in Adendorf wurde die Damenmannschaft, die als solche erstmalig auftrat,
Bezirksmeister, später Zweite bei den Landesmeisterschaften in Bremervörde
und Neunte bei den Bundesmeisterschaften. Einzelmeisterin wurde außerdem
in Adendorf Monika Bombitzki

Schützenfest 1958, Photo: Fam Klauditz
Am 16.01.1960 wurde derAntrag zur Aufnahme des Schützenvereins Deutsch Evern in das Vereinsregister erstellt.
Beim Jubiläumsschützenfest 1964 wird Richard Roßbach Schützenkönig.

Anzeige in der Landeszeitung
Von 1965-1975 nimmt eine Abordnung der Instandsetzungs-Ausbildungs-Kompanie 3/3 der Bundeswehr, für die der Schützenverein die Patenschaft übernahm, an den Schützenfesten teil.

Peter Brott Schützenkönig 1967 mit
Adjutant Peter Lühmann
Da der Schießstand bei Otto Bölck schon nach 10 Jahren nicht mehr den neuzeitlichen Anforderungen genügte, wurde der Neubau an der Straße nach Wendisch Evern am 19.04.1968 beschlossen. Das dafür erforderliche Gelände an der Schützenstraße wurde von dem 1. Vorsitzenden, August Pröhl, erworben.

1968 König Hermann Bohlmann
Der erste Spatenstich wurde am 15.05.1971 vollzogen. Mit viel Eigenleistung entstand eine moderne Anlage mit 12 Kleinkaliber- und 8 Luftgewehrständen, sowie eine Schützenhalle. Gegenüber dem alten Schießstand gibt es jetzt elektrische Scheibenzuganlagen, die es den Schützen erlauben, die Scheiben automatisch heranzuziehen und den Scheibenwechsel vorzunehmen.
Am 03. September 1988 wird der Partnerschaftsvertrag der Gemeinde Deutsch
Evern mit der französischen Gemeinde Luneray im Rahmen des Schützenfestes
unterzeichnet. Zur Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages war eine große
Delegation aus Luneray angereist.
Nach einer Kranzniederlegung am Ehrenmal auf dem Friedhof unterzeichneten im
Festzelt des Schützenvereins für Deutsch Evern die Herren Bürgermeister
Schwarting und Renault, Gemeindedirektor Lorenz und der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees
Leforestier den Partnerschaftsvertrag.
Im Jahre 1999 wird der Partnerschaftsgeburtstag wieder im Rahmen des Schützenfestes
gefeiert.
Nach vierzig Jahren ist die Damenabteilung längst erwachsen geworden
und zählt nun schon 48 Damen. Inmitten der Männerwelt hat sie sich
behauptet und ist heute eine wichtige Stütze des Vereinsleben.
Am 11.05.1996 wurde dieses Jubiläum im Rahmen einer Kaffeetafel gefeiert.
Rückblickend konnten viele sportliche Erfolge erzielt werden. Die Teilnahme
an Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften gehören inzwischen zum alljährlichen
Schießprogramm. Auch die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft konnte
durch Ilona Meyer erreicht werden. Mehrere Teams schießen regelmäßig
in den Kreis- und Bezirksligen.
Neben den sportlichen Leistungen gehören weitere Aktivitäten zum Programm
der Damenabteilung, bei denen viele lustige Stunden verbracht werden. Radtouren,
Kegelabende, Walkingrunden usw. sorgen immer wieder für gute Stimmung.
Selbst ein Fußballspiel am 05.06.77 zugunsten der Aktion Sorgenkind konnte
organisiert werden.

Auch die Schützenfeste könnten ohne die Damen nicht mehr stattfinden. Sie organisieren die Tombola und das Kuchenbuffet. Auch führen sie zusammen mit der Jugend das Kinderschützenfest durch.
Auf stolze 75 Jahre kann der Schützenverein Deutsch Evern im Jahre 1999 zurückblicken. Gegründet in den nicht gerade rosigen Zeiten nach der Währungsreform im Jahre 1924, kann der Verein neben der Freiwilligen Feuerwehr auf die längste Vereinsgeschichte in Deutsch Evern zurückblicken.

unser Dorfchronist Jürgen Stehr
75 Jahre Schützenverein in Deutsch Evern bedeutet natürlich auch 75
Jahre Vereinsleben in einer Dorfgemeinschaft mit allen Höhen und Tiefen.
Die Jubiläumsfeier fand am 20.03.1999 in der Aula der Grundschule in Deutsch
Evern statt.

Unser 1. Vorsitzender Hugo Benz nimmt die Gratulationen von Herrn Landrat Franz
Fietz und Herrn Bürgermeister Peter Doneck entgegen
Das Schützenfest fand wie immer am ersten Wochenende imSeptember statt.
Zum Jubiläum überreichte uns die Freiwillige Feuerwehr Landkirchen
im Namen von Peter Brott eine Erinnerungstafel mit den Namen aller ersten Vorsitzenden.
Jubiläumskönig Markus Reck und die FF Landkirchen
Nach langjährigem Einsatz wies unsere Fahne starke Gebrauchsspuren auf. Eine Restaurierung war zwar möglich, doch wurde uns von einem weiteren Einsatz abgeraten. Also mußte eine neue Fahne her. Am 09.06.2000 war es dann soweit. Die neue Fahne konnte geweiht werden.



Die neue Fahne
In diesem Jahre wurden wir zu einem besonderen Jubiläum eingeladen. Die Schützengilde Salzwedel von 1475 eV feierte ihr 525 jähriges Bestehen mit einem großen Umzug durch die Stadt.

Im August 2002 mußten wir das Dach unseres Schießstandes erneuern. Immer wieder leckte es an verschiedenen Stellen durch. Bei der Planung der Arbeiten mußten wir zudem noch feststellen, daß das alte Dach Asbestfasern enthält. Dank professioneller Hilfe konnte die Dacherneuerung aber fachgerecht durchgeführt werden und das alte Dach umweltgerecht entsorgt werden.
Um die Modernisierung der Schießstände fortzusetzen, wurde 2003 eine elektronische Schießanlage für zwei Stände angeschafft. Diese Anlage soll nun in den nächsten Jahren ausgebaut werden. Um den Veränderungen im Schießsport gerecht zu werden, wurde gleichzeitig ein Zukunftskonzept erarbeitet.
Zur Jahreshauptversammlung im Januar 2004 wurde beschlossen, das Zukunftskonzept
umzusetzen und eine neue Halle sollte gebaut werden.
Es wurden entsprechnende Anträge gestellt. Die Gemeinde Deutsch Evern und
auch die Samtgemeinde Ilmenau sagten ihre Unterstützung zu. Dennoch konnten
leider keine weiteren Zuschüsse erhalten und großzügige Sponsoren
gewonnen werden. Somit kann die geplante Halle in der gewünschten Größenordnung
nicht realisiert werden.
Die Umsetzung der Aktivitäten, insbesondere die Einführung der neuen
Sportarten Bogenschießen und Sommerbiathlon, wurden aber trotzdem vorangetrieben.
Im Frühjahr 2004 fand sich dann auch eine kleine Gruppe, die das Lauftraining
für das Sommerbiathlon aufnahm. Auch die Damenabteilung wurde aktiv und
führte das Walking ein. Die ersten Vorbereitungen für das Bogenschießen
wurden getroffen.
Schon auf dem Dorffest 2004 konnte ein erstes Bogenschießen dank der Unterstützung
der Melbecker Bogenschützen vorgeführt werden. Gleichzeitig fand auch
eine Demonstration des Sommerbiathlons statt. Anstelle des Laufens wurde hier
auf Trimmrädern der Puls in Wallung gebracht.
Eine Woche später konnte sich jedermann bei einem Probetraining von den neuen Disziplinen überzeugen. Dank der Bogenschützen aus Wendisch Evern konnte unter fachlicher Anleitung mit dem Bogen geschossen werden.

weitere Bilder vom Probetraining
Aus Anlaß des 80jährigen Bestehens des Vereins wurden die Ortsschilder, die zum Schützenfest an den Ortseingängen aufgestellt werden, erneuert. Die alten Schilder waren handgemalt und im Laufe der Jahre blätterte nun immer mehr die Farbe ab, sodass man sie nicht mehr aufstellen konnte. Unter der Leitung von Bernd Trümper konnten die Helfer mit Kreativität und viel Fleiß die neuen Schilder erstellen, welche nun zum Schützenfest von allen Anreisenden bewundert werden können.

Unser 80jähriges Jubiläum konnten wir bei strahlenden
Wetter feiern.
Es herrschte wieder eine große Beteiligung beim Schießen auf die
Königsscheiben.
Mit unseren Gästen aus der Gemeinde, den Nachbarorten und aus den befreundeten
Vereinen konnten wir drei herrliche Tage verbringen.
Zu unserem Matjesessen hatten wir sogar Besuch von der Partnergemeinde unserer
Samtgemeinde aus Westerveld
in den Niederlanden.
Um die Erweiterungen in unserem Verein durchführen zu
können, müssen nun erstmal einige Sanierungsarbeiten durchgeführt
werden.
So konnte bereits der Unterstand hinter der Schützenhalle in einen Lagerraum
umgebaut werden.
Im April nahm die Bogensportabteilung nun ihre Aktivitäten auf. Schnell
konnten viele Interessierte für diesen Sport gewonnen werden.
Am 27. August unternahmen wir einen Ausflug zu Airbus nach Finkenwerder. Dort
konnten wir uns über die Arbeit im Flugzeugbau informieren. Neben den Transportflugzeugen
"Super Guppy" und "Beluga" konnten wir uns zahlreiche Maschinen
der Airbus-Famielie und eine 38 Jahre alte Transall anseen. Der Höhepunkt
des Tages war der Überflug des euen A380, der sich auf seinem ersten Deutschlandflug
befand
In diesem Jahr hatten wir unser Schützenfestprogramm
geändert und waren in die Dorfmitte auf den Luneray-Platz gezogen. Bei
herrlichem Sommerwetter konnten wir unser Fest im Ortskern feiern. Die Minikönige
wurden wie immer beim Vogelstechen ermittelt. Die Dorfkönige wurden zum
ersten Mal mit Pfeil und Bogen ausgeschossen.Am Freitagabend hielt Pastor Frank
Mertin, der neu in unserer Gemeinde ist, seine erste Abendandacht mit den Schützen
und den zahlreichen Gästen. Am Samstag wurden die neuen Majestäten
ausgeschossen. Gleichzeitig fand auf dem Dorfplatz ein Flohmarkt statt.Am Abend
trafen wir uns dann in der Aula zum Matjesessen. Hierzu war auch die Dorfbevölkerung
eingeladen. Nach dem Essen wurde uns eine Tanzeinlage der Jugendgruppe des VTK
Deutsch Everns unter Leitung von Ingrid Mertens dargeboten. Beim anschließendem
Tanz sorgte DJ Stephan für gute Stimmung bis in die frühen Morgenstunden.
Kurz nach Sonnenaufgang wurden dann am Sonntag die neuen Majestäten von
unserer Hornbläsergruppe geweckt. Die Schützen traten um 9:00 Uhr
an, um ihre Majestäten zum Königsfrühstück zu geleiten.
Unter der Teilnahme zahlreicher Gäste und den Schützen der benachbarten
Vereine fand dann in der Aula das gemeinsame Essen statt. Danach gab es den
großen Festumzug durch die Gemeinde. Anschließend ließen wir
das Fest bei Musik, Kaffee und Kuchen ausklingen.
Am 18. September 2005 haben wir unsere erste
Vereinsmeisterschaft im Bogenschießen ausgetragen.
Im Oktober haben wir dann die Vereinsmeisterschaft in der Halle durchgeführt.
Im November konnten wird dann zum ersten Mal an den Kreismeisterschaften in
Wendisch Evern und an den Bezirksmeisterschaften in Bleckede teilnehmen. Auf
beiden Meisterschaften konnten sich unsere Bogenschützen mit sehr guten
Platzierungen behaupten. Eva Bursee konnte sich sogar für die Landesverbandsmeisterschaft
qualifizieren!
Fotomontage von Dieter Schmidt (VfL Bleckede)
Vor einigen Jahren beschlossen die Mitglieder, eine Halle
für das Schützenfest zu bauen. Es wurde auch das Hallengerüst
des ehemaligen Edeka-Markts in Obermarschacht für 15000,- DM erstanden.
Es sollte eine Halle mit einer Grundfläche von 20 * 17,5 m² entstehen.
Jedoch fehlten dann die weiteren finanziellen Mittel, um die Halle aufzustellen.
Im Jahre 2005 war es aber nun soweit. Auch wenn sich die finanzielle Situation
kaum verbessert hatte, beschlossen die Mitglieder die Halle nun aufzustellen.
Ausschlaggebend für diese Entscheidung war auch, dass die Halle nun im
Winter von den Bogenschützen genutzt werden sollte. Der Bauausschuß
ließ nun die Statik überprüfen und stellte die Bauanträge.
Die Kosten wurde berechnet und man kam auf die stolze Gesamtsumme von 43000,-
€. Also war Eigenarbeit angesagt. Nach Erteilung der Baugenehmigung konnte am
20.10.2005 mit dem Hallenbau begonnen werden.
Alles weitere zum Hallenbau
In diesem Jahr stand nun das 50jähriges Bestehen unserer Damenabteilung an. Dieses Jubiläum wurde am 13. Mai gefeiert. Nachdem es bereits im Vorfeld ein Preis- und Pokalschießen mit den befreundeten Nachbarvereinen gab, konnten die Damen aller beteiligten Vereine an diesem Tag gemeinsam feiern. Bei einer gut gedeckten Kaffee- und Kuchentafel wurden die Gewinner bekanntgegeben. Anschließend wurde dann noch in gemütlicher Runde dieses Jubiläum gefeiert.
Beim Endkampf des Landeskönigsschießen des NWDSB in Liliental am 20. Februar konnten gleich 3 Schützen aus dem Bezirk Lüneburg unter die ersten drei Plätze ihrer Altersklasse gelangen. Darunter auch Lars Apfelbaum in der Schützenklasse. Der Jubel bei der Verkündung war riesengroß. Lars darf mit dieser Platzierung nun am Schießen zum Landesschützenkönig des Schützenbunds Niedersachsen in Hannover teilnehmen. Doch er musste sich noch bis zum 09. April gedulden. An diesem Wochenende fand der "Nordwestdeutsche Schützentag" in Lüneburg statt und die Proklamation sollte auf dem Festball erfolgen. Die Spannung wurde an diesem Abend immer größer. Gleich 20 Vereinsmitglieder hatten ihn begleitet. Dann war es soweit. Lars wurde zum Landeskönig des NWDSB proklamiert. Mit einem 58,69 Teiler ließ er die Konkurrenz deutlich hinter sich. Mit ihm konnte sich auch Marion Matthies vom SV Melbeck freuen, Sie gewann mit einem 30,08 Teiler den Wettbewerb der Damen und wurde zur Landeskönigin proklamiert
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Nach dem Erfolg beim Landeskönigsschießen durfte Lars Apfelbaum nun am Landeskönigsschießen des Schützenbunds Niedersachsen teilnehmen. Das Schießen fand am 4. Juni im Bundesstützpunkt Hannover statt. Hier traten die besten Traditionsschützen des NWDSB, des NSSV und des HSB gegeneinander an. Lars war wieder in guter Form und belegte mit einem 74,10-Teiler den zweiten Platz knapp hinter Andreas Alps (65,6T). Auch Marion Matthies belegte bei den Damen ebenfalls den zweiten Platz mit einem 47,51-Teiler.
Lars (in weiß-roter Kleidung) im Bundesstützpunkt Hannover
Anläßlich des Schützenfestes Hannover durften beide nun am 1. Juli zum Empfang und zur Proklamation ins Neue Rathaus von Hannover. Die feierliche Proklamation fand unter der fast einhundert Meter hohen Kuppel der Rathaushalle statt. Während dieser Feierstunde wurde Marion zur 1. Prinzessin und Lars zum 1.Ritter durch den Oberbürgermeister von Hannover Stefan Weil proklamiert.
Lars erhält die Kette Das Landeskönigsteam Lars mit OB Weil
Am Sonntag, den 3. Juli fand der große Festumzug duch Hannover statt, angeführt vom Landeskönig Andreas Alps. Der Umzug startete vor dem Rathaus und führte zum Festzplatz. Rund 100000 Zuschauer säumten die Straßen und jubelten den Schützen zu.
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Mit 10 Schützen fuhren wir am letzten Wochenende des Oktobers nach Goslar zum Landesschützenfest des Schützenbunds Niedersachsen. Bereits am Freitagabend empfing uns die Schützengesellschaft Oker im Maltermeister Turm hoch über Goslar zu einem zu einem Abendessen nach bayrischer Art. In gemütlicher Runde ließen wir uns Haxe, Leberkäse und Weißwurst schmecken und genossen die Aussicht auf dasnächtliche Goslar.
Am nächsten Morgen stand die Besichtigung der Klosterbrennerei Wöltingerode auf dem Programm. Nach einem interessanten Vortrag über die Geschichte des Klosters und des Kornbrennens durften wir die dort hergestellten Erzeugnisse verköstigen. Neben den edlen Tropfen konnten wir auch verschiedene Honigsorten, Senfund frisch gebackenes Brot probieren.
Den Nachmittagverbrachten wir bei herrlichem Wetter in der historischen Innenstadt
Goslars. Vom Kaiserringhaus bis zur Kaiserpfalz konnten wir
zahlreiche historische Gebäude bestaunen.
Der Abend stand dann
ganz im Zeichen des Landeskönigsballs im Großen Saal des Hotels
„Der Achtermann“. Über 700 Schützen aus ganz Niedersachsen
applaudierten beim Einmarsch der Majestäten. Mit dabei war ntürlich
auch unser erster Ritter des SBN Lars Apfelbaum. Bei dieser
Gelegenheit durfte Lars seinen Ritterorden aus der Hand von unserem
Landesverbandspräsidenten Jonny Otten entgegen nehmen. Hierzugratulierte ihm Jonny Otten rechtherzlich.
Anschließend tanzten wir bis in die späte Nacht hinein zu der Musik der Showband „Kamilo“. Nach diesen herrlichen Tagen fuhren wir alle am Sonntag gut gelaunt nach Hause.
seit dem 17.01.2004 Hugo Benz
Nach der Wiederbegründung des Schützenvereins im Jahre 1954
hatte der Verein folgende 1. Vorsitzende:
21.08.1954 - 23.01.1976 August Pröhl
23.01.1976 - 21.01.1983 Hinrich Garbrands
21.01.1983 - 19.06.1987 Peter Lühmann
19.06.1987 - 17.01.2003 Hugo Benz
17.01.2003 - 15.10.2006 Bernd Meyer
16.10.2006 - 12.01.2007 unbesetzt
seit dem 12.01.2007 Ulrich Reck
21.08.1954 - 16.01.1960 Wilhelm Hannover
16.01.1960 - 21.01.1967 Arnold Böckert
21.01.1967 - 05.02.1971 Andreas Schiefer
05.02.1971 - 23.01.1976 Hinrich Garbrands
23.01.1976 - 20.05.1983 Dieter Schmidt
20.05.1983 - 19.06.1987 Werner Feyerabend
19.06.1987 - 17.01.2003 Bernd Meyer
17.01.2003 - 14.01.2005 Klaus-Peter Lüllau
14.01.2005 - 12.01.2007 Ulrich Reck
seit dem 12.01.2007 Klaus-Peter Lüllau